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Ich habe gewählt
von Bruder Thomas
Es ist heute eine Unsitte geworden, dass sich
Christen in die Politik einmischen. Man vergisst nur zu schnell,
dass unser Gott nie wollte, dass wir einen König wählen,
außer dem, der uns gegeben ist, JESUS. Unsere Obrigkeit will
unser Herr Jesus sein! Unser 'Königreich' ist auch nicht mehr
von dieser Welt, sondern unser Wandel sei im Himmel.
Ich weiß, sofort werden einige kommen und
sagen, das ist weltfremd, denn wir leben ja noch in dieser Welt.
Ja, das ist wahr, unser Körper ist noch hier auf dieser Welt,
aber wo sind Deine Gedanken? Drehen sich Deine Gedanken um Dinge
dieser Welt? Die Bibel zeigt uns im Psalm 1 die von Gott
gewollte Realität.
Psalm 1:1 Wohl dem, der nicht wandelt nach
dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch
sitzt, da die Spötter sitzen; sondern seine Lust hat am Gesetz
des HERRN und in seinem Gesetze forscht Tag und Nacht. (oder
über sein Gesetz nachsinnt)
Finden wir einen Politiker, der zur Wahl
aufgestellt ist, der nicht gottlos ist? Wenn nein, wie können
wir dann für einen sein, einen wählen? Wir dürfen nicht im
Rat der Gottlosen wandeln und wir dürfen nicht wählen, dass
Gottlose über uns regieren.
Das war das verhängnisvolle an Lot. Wohl
spricht die Bibel davon, dass er persönlich ein Gerechter war
und trotzdem wählte er falsch. Anstatt lieber in der Wüste zu
leben, wählte er Sodom und Gomorra. Was war das Resultat? Seine
ganze Familie wurde in Mitleidenschaft gezogen. Fürchterliches
Unglück kam über diese Familie. Lot hätte den selben Segen
wie Abraham haben können, aber er traf die falsche Wahl!
Abraham hingegen überließ die Wahl Gott. Er
sagte sich, Herr, ich bin zufrieden, wie Du führst. Welch Segen
durfte Abraham erfahren! Gott führte ihn immer richtig! Er
lebte und verband sich nicht mit dieser Welt, sondern er lebte
als Nomade, der Herr war sein Herr, seine Obrigkeit!
So auch wir, wir sind Fremdlinge, Nomaden in
dieser Welt. Unsere Obrigkeit ist der Herr Jesus, sofern wir
wiedergeboren sind. Unser Wandel ist im Himmel! Deshalb haben
wir auch Lust am Gesetz des Herrn und lehnen entschieden alles
ab, was dem Gesetz des Herrn entgegensteht.
Wir können nicht auf beiden Seiten hinken,
wir dü-fen auch nicht das kleinere Übel wählen, sondern wir
müssen Lust am Gesetz des Herrn haben. Wir müssen denen
gehorchen, die uns loben, wenn wir Gottes Gesetz halten, und uns
strafen, wenn wir nicht nach Gottes Gesetz leben, so sagt es
Gottes Wort. (Römer 13:1-4)
Es werden Menschen kommen, die nur auf ihr
Wohl bedacht sind. Die die Heiligen verleiten wollen Zank,
Streit, Krieg, Ehescheidung, Homosexualität,
Rassendiskriminierung, ausschweifende und unanständige Parties
und anderes mehr zu tolerieren. Am Ende werden sie die Heiligen
verführen wollen, das Zeichen des Tieres an Hand oder Stirn
anzunehmen.
Doch die wahrhaft Wiedergeborenen haben ihre
Wahl getroffen, ihre Obrigkeit gewählt. JESUS ist unser König,
unser Priester und unser Prophet. Wenn wir wählen, so wählen
wir nur diesen König JESUS, dass ER über uns herrsche!
Die Juden schrien, wir wollen nicht, dass
dieser über uns herrsche! Die Gemeinde des Herrn, die
Wiedergeborenen, rufen: 'MEIN HERR!' Ja, JESUS ist mein Herr!
Maria sagte: 'Tut was ER euch sagt', ich schließe mich diesem
Aufruf an:
Meine Freunde, liebe Glaubensgeschwister,
tut, was ER, JESUS, Euer HERR, Euch sagt, und wandelt nicht nach
dem Rate der Gottlosen, tretet nicht auf den Weg der Sünder,
sitzt nicht da, wo die Spötter sitzen!
Gott segne Euch! Br. Thomas
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