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Reisebericht von Kempten
von Bruder Thomas Gebhardt

Es ist wunderbar Geschwister im Herrn kennen zu lernen. In unserer Freizeit in Oberbarnhards trafen wir uns auch mit einigen Geschwistern die aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland kamen. Es waren feine Geschwister, die den Herrn von ganzem Herzen liebten und schon in Kempten sich trafen um Gott zu dienen und Menschen für Gott zu gewinnen. Jede freie Minute bis jeweils in den frühen Morgen saßen wir zusammen redeten über Gottes Wort und Gottes Willen für unser Leben, beteten und sangen zur Ehre Gottes. Während dieses Zusammenseins wurde mir eines, während meinen Gebeten, aber ganz klar, eine Gemeinde braucht einen Hirten. Einen Leiter, einen der die Gemeinde führt und ihnen das Wort Gottes gibt. Dies ist die Aufgabe eines Hirten, eines Leiters, die Gemeinde zu führen und sie zu speisen und zu tränken. Der Herr zeigte mir einen Bruder den ER für diese Aufgabe benutzen wollte, aber ich bat den Herrn, dass ER es diesem Bruder selber so deutlich macht, dass dieser Bruder die Verantwortung und die Berufung zum Hirten und Prediger dieser Gemeinde selbst deutlich erkenne und verspüre. Am letzten Tag unserer Freizeit in Oberbernhards fragten ich dann direkt die Geschwister wer erkennt vom Herrn das er verantwortlich sein muss für die Gemeinde Kempten. Wer erkennt die Berufung als Leiter für diese Gemeinde. Ein Bruder trat hervor, es war derjenige den mir auch der Herr gezeigt hatte, Br. Sergej Ochs, und die Ältesten und die Gemeinde beteten mit ihm, dass er der Gemeinde gut vorstehe und ein guter Hirte ist.

Nun zu Pfingsten war eine gute Gelegenheit diese Gemeinde zu besuchen. Als ich Samstag ankam, wurde ich von Sergej vom Bahnhof in Kempen abgeholt. Eine Schwester und ein Bruder aus der Gemeinde hatten gekocht. Während wir beim Essen waren kamen noch einige Geschwister vorbei und wir hatten eine schöne Tischgemeinschaft. Die Geschwister wollten aber nicht nur essen, sondern wollten untereinander Gemeinschaft so wie in der ersten Gemeinde und wollten Gottes Wort hören. Bis nach 12 Uhr abends sprachen wir über Fragen des Glaubens. Viele Fragen wurden behandelt. Glauben, Buße Taufe, Erfüllung mit dem Heiligen Geist, Heiligung, Früchte und Gaben des Geistes.

Immer wenn die Gläubigen in Kempten von JESUS und den göttlichen Dingen sprachen leuchteten Ihre Augen und ich merkte, dies waren Kinder Gottes die Begierig waren nach der Speise die Gott ihnen gab. Wenn man ihnen was erklärte und sagte, das will Euch JESUS schenken so waren da nie zweifelnde Blicke sondern immer freudige Ausrufe: 'Ja dass will ich'.

Am nächsten Tag, als ich Gottes Wort verkündigte, ging ich auf die Fragen des Vorabends ein. Ich sagte das uns Gott gebrauchen möchte bat einige Kinder nach vorn damit sie Zeugnis geben sollten und sie taten es. Ich sprach davon, das Gott uns helfen will durch seine Kraft uns bewahren will vor aller Sünde. Gott schenkte es so, das ich die Leute immer wieder aufforderte die Freude die sie durch die Erlösung bekommen haben, auch zu zeigen. Ich ging darauf ein das Gott uns beschenken will durch die geistlichen Gaben und Geschwister die eher skeptisch waren sagten plötzlich ja ich will mich beschenken lassen und Gott beschenkte sie. Man konnte die Freude erkennen, wenn Gott wirkte. Nun ich konnte sehen und erkennen, das die Geschwister in Kempten offen waren für das Wort, sie taten Buße wo Buße nötig war, freuten sich über die Geistlichen Gaben die Gott schenkt und waren begierig mehr zu erhalten. Vor allem aber hatten sie eine herzliche Liebe zum Herrn, untereinander und zu mir.

Das schönste und größte aber war, dass sich eine Schwester entschied sich taufen zu lassen auf den wunderbaren Namen JESUS zur Vergebung ihrer Sünden. Wir gingen sofort an einen See und der Hirte der Gemeinde in Kempten taufte sie, während die ganze Gemeinde am See stand und sang und betete.

Gott wird diese Gemeinde segnen wenn sie treu bleiben und dem Herrn weiter folgen.


Obwohl die Gemeinde klein ist, hat sie es gewagt eine eigenen Versammlungsaal zu mieten. Viele lernen noch oder sind in der Ausbildung und trotzdem geben sie alles was sie haben damit die Gemeinde schön wird und damit sie das Gebäude unterhalten können. Sie haben die Gemeinderäume sehr schön gestaltet. In allem konnte ich die Liebe dieser Geschwister zu Gott erkennen. Es ist eine Gemeinde wo die meisten russisch sprechen und so war ich Br. Schunk dankbar, dass er mich übersetzte.

Die Gemeinde und ich freuen uns schon auf unser nächstes Treffen! Ich danke Gott, dass er so gesegnet hat.

Br. Thomas Gebhardt

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