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Wahre Weihnachtsfreude
Predigt von Thomas Gebhardt

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Liebe Besucher,

Weihnachten steht vor der Tür. Viele Menschen sind damit beschäftigt, ihre ganze Zeit und Kraft zu investieren, damit dieses Fest wieder ein Erfolg wird. Was heißt Erfolg? Erfolgreich wird das Fest, wenn der Braten gut ist, die Süßigkeiten und Leckereien alle eingekauft und hergestellt sind. Die Stollen gebacken oder gekauft sind und die Geschenke alle fertig verpackt bereitstehen. Ach und nicht zu vergessen der Weihnachtsbaum gekauft und geschmückt ist. Dann am Heiligabend der traditionelle Kirchenbesuch mit dem Krippenspiel oder das Weihnachtskonzert und der Weihnachtsmann. Viel Trubel in diesen Tagen.

Aber für was das alles? Ich stelle mir schon lange jedes Jahr dieselbe Frage. Viele wissen schon nicht mehr, warum die Kirche Weihnachten eingeführt hat. Und die, die es wissen, wissen nur die halbe Wahrheit. Ich möchte heute gar nicht darauf eingehen, dass Weihnachten und viele Bräuche rund um Weihnachten einen heidnischen Ursprung haben, nein, ich möchte Weihnachten nur an Hand dessen, was in der Bibel steht, beurteilen.

Da fällt mir auf, dass uns die Bibel Auskunft gibt, wann Jesus auferstanden ist und wann Pfingsten ist. Sogar Himmelfahrt kann man errechnen. Nirgends ist aber geschrieben, in der Bibel geschrieben, wann Weihnachten ist, oder soll ich besser sagen, wann JESUS geboren wurde. Zu Weihnachten auf jeden Fall nicht. Wenn schon, dann vielleicht irgendwann im Oktober, denn die Hirten waren ja noch mit ihren Schafen auf den Feldern und im Dezember sind sie das schon lange nicht mehr. Die Zeit ist also schon einmal verkehrt.

Nun kommen wir auf die Geschenke und die vielen schönen Dinge, die wir uns zu Weihnachten haben einfallen lassen. Viele rechtfertigen diese Dinge, indem sie von der großen Freude reden, die die Engel den Hirten verkündigten. Sie nennen Weihnachten auch deshalb 'Das Fest der Freude'. Aber dürfen wir das? Dürfen wir uns die Sache so einfach machen? Ist Weihnachten heute, betrachten wir es so, wie es Gott sieht, nicht eher ein trauriges Ereignis? Gott ruft den Menschen zu: 'Siehe ich verkündige euch große Freude, euch ist der Retter geboren', aber die meisten denken nur an Geschenke, Braten und eben ein schönes, besinnliches Fest. Immerhin steht in meiner Bibel: "ER kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen IHN nicht auf."

Auf der einen Seite haben wir das, was Gott wollte:

Lukas 2:10-11
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Andererseits betrachten wir aber das, was wirklich geschehen ist, so stellen wir etwas ganz anderes fest. Die Bibel sagt über das Kommen JESU:

Johannes 1:10-11
Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Die Welt erkannte IHN (JESUS) also nicht, hatte deshalb auch keinen Grund zur Freude und Sein Volk nahm IHN nicht auf, es hatte also auch keinen Grund zur Freude. Ganz im Gegenteil SEIN Volk und die Welt verbündeten sich miteinander und versuchten IHN so schnell wie möglich loszuwerden und richteten JESUS schlussendlich auf Golgatha hin.

Wie ist das mit Dir, lieber Leser? Musst Du heute sagen: 'Ich kenne JESUS nicht, ich habe nicht erkannt, wer ER ist und was ER genau will'? Gehörst Du zu jenen, die IHN, aus was für Gründen auch immer, nicht aufgenommen haben? Oder gehörst Du zu jener kleinen Schar, von der die Bibel sagt:

Johannes 1:12-13
Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Was bedeutet JESUS aufnehmen? Auf alle Fälle bedeutet es nicht, einmal im Jahr zu Heiligabend in die Kirche zu gehen und ein schönes Fest zu feiern. Vielmehr bedeutet es, ein ganz neuer Mensch geworden zu sein, die Bibel sagt, aus Gott geboren zu sein. Das bedeutet, der Familie Gottes anzugehören. Kind Gottes zu sein bedeutet, nach den Regeln Gottes zu leben. Das, was in der Bibel steht, zu akzeptieren.

Wir leben in einer Zeit, wo die Gebote Gottes immer mehr aufgeweicht werden. Immer mehr Menschen leben so, wie sie wollen, anstatt so zu leben, wie Gott es will, und das gilt für alle Bereiche unseres Lebens. Solche Menschen, die ihr Leben so gestalten, wie sie es wollen, gehören aber nicht zur Familie Gottes und solche Menschen haben deshalb auch keinen Grund und keinen Anlass Weihnachten als ein christliches Fest der Freude zu begehen.

Was ist mit all jenen aber, die JESUS als Ihren ERRETTER angenommen haben? Für all jene sind die Worte gesprochen, die der Engel den Hirten sagte: "Denn siehe, ich verkündige euch große Freude!" Für die Erretteten ist nicht mehr das Geschenk, das gute Essen oder die einzelnen Veranstaltungen wichtig und schon gar nicht der Weihnachtsmann oder der Weihnachtsbaum, auch nicht die Zeit, an welcher die Geburt JESU gefeiert wird. Für die Erretteten ist nur wichtig und ein Grund großer Freude, dass JESUS als der Retter in die Welt gekommen ist. JESUS ist mein Retter geworden und das macht mich so glücklich, dass ich meine Freude mit den anderen teilen will. Nicht indem ich dieses oder jenes Geschenk kaufe, sondern indem ich hingehe und sage: "Mein Freund, JESUS ist geboren, damit Du errettet werden kannst. Du brauchst nicht mehr der verlorene Sünder zu sein, sondern JESUS ist gekommen, um Dich zurückzuholen in das väterliche Haus. Du sollst, nein, Du darfst Dein ganzes altes Leben dahinten lassen und darfst ganz neu beginnen, indem Du ein Kind Gottes wirst, von neuem geboren wirst!"

Der Herr schenke Euch so ein Weihnachten! Das ist dann ein rechtes Fest der Freude! Die Bibel sagt, dass sogar im Himmel Freude sein wird über jeden Sünder, der Buße tut!
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